Saison Openings von Skigebieten gibt es wie Schnee in Sibirien und wer die eigenen Pisten bei dieser Gelegenheit ins beste Licht rücken will, muss aus der Masse herausragen. Daher hat sich das hierzulande populäre Montafon zur Saisoneröffnung vom 6. bis 8. Dezember 2012 einiges einfallen lassen, um Skienthusiasten und Partyvolk gleichermaßen nach Vorarlberg zu locken.
So gastiert an diesem Wochenende nach zweijähriger Abstinenz der FIS Snowboard Weltcup im Boardercross wieder in Voralberg. Spektakuläres Highlight dürfte das Nachtrennen am Freitag, 7. Dezember, werden. Der sportliche Höhepunkt folgt am Samstag mit dem Weltcup-Rennen samt Teamwettbewerb in der Silvretta Montafon. Für beste Stimmung sollte gesorgt sein, sind doch allein drei der weltbesten Fahrer Local Heroes und im Montafon zuhause.
Im Anschluss findet der Event mit einem besonderen Open-Air-Konzert seinen Abschluss. Die Berliner Kultband Culcha Candela verwöhnt die ausgekühlten Ohren der Pistengänger mit südlichen Rhythmen. Die multikulturelle Musik-Combo hat insgesamt über 2,2 Millionen Tonträger verkauft und verbucht mehrere Top30-Hits sowie drei Goldsingles für sich. Als Vorband ist die österreichische Reggae-Band Iriepathie gebucht. | ![]() |
Holzfällerhemd statt Business-Look, Flip Flops statt Absätze, Kamelleder statt Gold und Silber und Kompassfunktion statt Komplikationen. Auf der Outdoor-Messe in Friedrichshafen tummelten sich mehr als 20.000 Besucher, die die Neuheiten im Bereich Outdoor aus nächster Nähe begutachten wollten. Ob Campen, Klettern, Wandern oder Slack-Lining – die Branche hielt sowohl für den professionellen Gebrauch als auch für die sportliche Freizeit Einiges bereit. Und die Lifestyle-Qualitäten kamen hierbei nicht zu kurz. Denn die Outdoor-Branche richtet sich inzwischen stark nach den aktuellen Trends im Bereich Fashion und Streetwear. Der Bergwanderer soll nämlich nicht nur sicheren Halt haben, sondern ganz nebenbei auch gut aussehen! Und auf den Straßen der Metropole sieht man immer wieder auch Fleecepullis und Softshells. Diesen Trend bestätigte auch die täglich auf der Messe vorgeführte Modeschau. Das Spannende in diesem Jahr, aus einem Lifestyle-Blickwinkel:

Auch wenn es scheinen mag, dass Modelmaße immer kleiner werden und der Diäten-Boom kein Ende nimmt – die Outdoor-Branche bekennt sich zu der schlichten Tatsache, dass trotz aller Schönheitsideale der durchschnittliche Taillenumfang bei Frauen in den letzten 20 Jahren um 4,1 Zentimeter zugenommen hat. Die Hüften sind dabei um 1,8 Zentimeter und der Brustumfang sogar um 2,3 Zentimeter gewachsen! Viele Outdoor-Hersteller bemühen sich darum, diese Veränderungen in den Größen zu berücksichtigen. Kompliment!
Recycling und naturnahe Materialien standen auf der diesjährigen Outdoor hoch im Kurs. Ob Flip Flops aus Kamelleder, Sandalen aus Yogamatten (!), kompostierbare Picknick-Sets aus Bambus, Mais und Reishülsen oder Jacken mit Kork-Elementen. Aber auch die alten Bekannten Baumwolle, Seide und Wolle halten wieder Einzug in die Bereiche Funktionswäsche und Outdoor-Kleidung, in denen in den vergangenen Jahren vorwiegend synthetische Stoffe dominierten.

Ein großer Trend zeichnete sich im Bereich Barfußschuhe ab. Viele der Hersteller haben sich die "Natural Motion" auf die Fahne geschrieben, also Schuhe, die den Fuß in seiner Ursprungsfunktion und das natürliche Abrollverhalten begünstigen. Bereits vor zwei Jahren wurden die ersten Schuhe vorgestellt – es bleibt nur abzuwarten, bis uns stilvolle Barfußschuhe auf dem Catwalk begegnen!
Im Bereich Outdoor werden die Lieblingsaccessoires der Frauen von den Männern noch mehr geliebt und getragen. Ob ein Lightweight-Trolley, Designer-Trekkingrucksack, bunter Daypack, oder ein zur Ledertasche umgestylter Fahrradsattel – in dieser Branche gibt es unerwartet viele Modelle zum Bestaunen, zum Bewundern und zum Kaufen. Hier einige Highlights, die Herzen so mancher Fashionistas höher schlagen lassen! (Janika Prott) www.outdoor-show.de
Mit dem weltweiten Trend zu regionalen Produkten hat sich in Südafrika eine florierende Marktkultur entwickelt. Jeden Samstag füllen bunte Bio- und Landmärkte die Städte am Kap und präsentieren an üppigen Ständen die kulinarische Vielfalt des Landes.
Samstag ist Markttag. Wenn am Wochenende die Farmer und Händler der Region ihre Stände mit den kulinarischen Schätzen Südafrikas bestücken, dann zieht es Familien, Städter und Touristen auf die regionalen Märkte des Landes. Ob exotische Marula Frucht, saftiges Straußenfilet oder feurig scharfes Curry – die Vielfalt der angebotenen Produkte lässt jedes Gourmetherz höher schlagen. In Erinnerung bleiben aber vor allem die herzlichen Begegnungen mit den Standbesitzern, die mit voller Leidenschaft ihre Produkte vorstellen und das Markterlebnis in Südafrika unverwechselbar machen.
Industriegebäude. Für eine kleine Auszeit nach dem Marktbesuch geht es auf das Dach des Hauses für einen Sundowner und einen unvergesslichen Blick über die Skyline von Johannesburg. www.dein-suedafrika.de
Im Anantara Seminyak Resort & Spa kommen Körper, Seele und Geist zur Ruhe. An einem Ort, an dem die Sonne das Meer küsst.

Nicht erst seit "Eat, Pray, Love" weiß ich, dass ich nach Bali reisen möchte. Auf genau jene Insel, deren exotischer Name wie ein Zauber in meinen Ohren klingt – und einen Trip zum Ort der Stille in mir selbst verheißt. Schon vor meiner Abreise träume ich von Yogastunden in den üppig grünen Reisfeldern, Schnorcheltouren entlang paradiesisch weißer Strände und belebenden Wellness-Erlebnissen in idyllisch gelegenen Spas. Dass ich nicht die einzige bin, auf die Indonesiens Garten Eden eine beinahe magische Anziehungskraft ausübt, beweist die immense Zahl an Touristen, die jedes Jahr nach Bali reist. Aus allen Kontinenten strömen unzählige Menschen auf die paradiesische Südseeinsel, um den Alltag hinter sich zu lassen und vollkommene Entspannung zu finden. Denn trotz der stetig wachsenden Zahl an Besuchern hat sich die 5.561 km² große Insel ihren einzigartigen Charme, ihre lebendige Kultur und unzählige Stätten bewahrt, die zum Rasten und Durchatmen einladen.
Auf meiner Reise Richtung Ruhe mache ich hier Station, um vom Rascheln der Kokospalmen in der Meeresbrise zu erwachen, die weltberühmten Sonnenuntergänge von Seminyak zu erleben und mir im hauseigenen Spa im Penthouse-Stil das ultimative Wohlfühlerlebnis bescheren zu lassen. Bereits beim Betreten
anderen belebenden Gewürzen gemischt und durch wohltuende Massagen in die feuchte Haut eingearbeitet. Ein Entschlackungsprogramm, wie ich es mir in meiner Vorstellung ausgemalt habe.
küsst und langsam darin versinkt. In diesem Moment möchte ich nirgendwo anders sein als in der zauberhaften Stille des Hier und Jetzt. (Luisa Denuell) www.anantara.com
![]() | Der Markt für Outdoor-Artikel boomt seit Jahren was das Zeug hält. Knapp 10 Milliarden Euro gaben die Europäer im vergangenen Jahr für die Abenteuer-Accessoires aus. Dabei hat die Bekleidung längst auch den Weg in den modischen Mainstream gefunden. Outdoor beginnt eben knapp jenseits der Haustürschwelle. Ob die shoppende Hausfrau im pinken Parka von Jack Wolfskin oder der marodierende Halbstarke, verschanzt im schwarzen The North Face-Windbreaker – der Trend erfasste sie alle. Und da die Bekleidung mittlerweile zur wichtigsten Verkaufskategorie der Branche geworden ist, verwundert es wenig, dass die Hersteller mit der Produktion kaum noch hinterher kommen. |
gelassen, welche sich sogleich auf die Suche nach den aktuellen Entwicklungen begab.
Die Alltagstauglichkeit bleibt weiterhin ein zentrales Thema. "Funktion ist hierbei wichtig, aber nicht das einzige Kriterium. Farbe und lässige Passformen würde ich als genauso wichtig einstufen", meint dazu Marc Fischer, Head von Adidas Outdoor. Überhaupt "Farbe". Christoph Kirsch, Product Management Backpacks bei Salewa, ist sicher: "Mut zur Farbe – das ist einer der speziellen Trends im Rucksacksegment." Die endlosen Reihen quietschbunt leuchtender Accessoires gaben ihm Recht und bleiben nebenbei ein unvergänglicher Messeeindruck. | ![]() |
Kompromissen", schränkt Gerold Ringsdorf, Produktmanager Hartware bei Jack Wolfskin, ein.
![]() | Kompromisslos oder nicht, faszinierend leichte Jacken und Rucksäcke waren an allen Ecken und Enden zu finden. Derweil präsentierte die Zeltmanufaktur Terra Nova das mit 1.100 Gramm Gesamtgewicht leichteste Zwei Personen Zelt der Welt. |
"günstiger" oder "gleichbleibend". Doluxo will natürlich gern seinen bescheidenene Teil dazu beitragen, dass diese Vorhersagen nicht Lügen gestraft werden. Geplant ist ein ausführliches Outdoor-Special. (hg) www.outdoor-show.de
![]() | Bei den Sandwelten im Höhenpark Killesberg konnte man einvernehmliche Bewunderung unter den Besuchern erfahren. Drei Wochen lang waren dreizehn Künstler damit beschäftigt aus Sand fantasievolle Figuren zum Thema "Mobilität der Zukunft" zu schneiden. Gesponsert vom Kommunikationsbüro des Bahnprojekts "Stuttgart 21" widmeten sich viele der teilnehmenden Künstler dem Thema Bahn und Bahnhof. Zur schönsten der detailreichen Skulpturen wurde am Samstag diejenige von Martin Smijts, 38, aus den Niederlanden gekürt. Seine Darstellung des geplanten Hauptbahnhofs von Stuttgart mit dem sichtbaren Bonatzbau und den unterirdischen Arkaden überzeugte die Jury. (Im Bild links) |
Der Wettbewerb rückt die Kunst des Carving (engl. für Sandschnitzen) in den Mittelpunkt. Der breiten Menge relativ unbekannt, wollten wir von Mitorganisator Michel de Kok, 34, mehr über seine Arbeit und die neue Trend-Kunstform erfahren.
Seien Sie ehrlich, Herr de Kok: Ist das Wetter hier in Stuttgart das schlimmste, das Sie bisher bei einem Carving-Wettbewerb erlebt haben? Mit Carving assoziiert man doch sicher eher Sandburgen und sonnige Strände.
Nein, es gibt noch schlimmeres Wetter. Ich habe schon mal mit Sand gearbeitet und es hat währenddessen angefangen zu schneien. Aber wir machen ja auch Eis- und Schneeskulpturen und sind an kalte Finger gewöhnt. Daher machen wir dann trotzdem einfach weiter.
A propos Eisskulpturen: Sie haben als kreativer Direktor die Realisierung von Skulpturen zu dem Film Ice Age 2 überwacht und geleitet. Konnten Sie dabei auch selber carven?
Ja, das habe ich 2006 in Lübeck organisiert. Das Thema wurde vom Tourismusverband vorgegeben. Aber es war ein sehr gutes Thema und hat sehr viel Spaß gemacht. Allerdings habe ich da nicht viel selbst carven können, dafür hatte ich gar keine Zeit. Es gab 30 Künstler, die an dem Projekt beteiligt waren, und da ist man einfach ständig beschäftigt. Zum Beispiel um den Künstlern Fotos und Materialien an die Hand zu geben oder eben um sie anzuleiten, was sie machen können oder carven sollen. Es gibt einfach immer
![]() | Und wenn Sie jetzt selber einen Film wählen könnten zum Carven, welcher wäre das? Eher etwas epischer Länge oder vielleicht ein Actionfilm festgehalten in Sand? |
Außerdem ist das Bearbeiten von Eis doch auch gefährlicher auf Grund der Geräte. Ein Carver hat dabei aus Versehen eine Kettensäge an den Kopf bekommen und trägt jetzt eine Narbe auf der Stirn.
Wie sind sie zum Carven gekommen?
In Holland gab und gibt es noch immer sehr viele Sandprojekte. Carven hat ja eigentlich auch in Holland angefangen. In Den Haag habe ich nach meinem Architekturstudium für einen Architekten gearbeitet, der sehr große Sandprojekte realisiert hat. Und er hat mich ausgewählt. Da habe ich angefangen mit Sand zu arbeiten und bin dabei geblieben. Das ist jetzt elf Jahre her.
Kann man es dann fast als Trend beschreiben. Bekommt Carving jetzt gerade einen Aufwind?
Ja, aber eigentlich ist es schon die letzten Jahre so, dass es immer mehr und immer größere Projekte für Carver gibt. In Holland wird dieses Feld momentan jedoch etwas kleiner, weil es einfach viele Leute machen und es nicht mehr so interessant und neuartig ist. Aber in den andern europäischen Ländern nimmt es an Popularität zu. Aber auch hier gibt es Unterschiede. In Lübeck wurde sechs Jahre lang ein Event veranstaltet, der jetzt ausgesetzt wird. Der Tourismusverband möchte jetzt erst mal vier oder fünf Jahre warten und dann vielleicht wieder etwas organisieren. Das Interesse muss eben wieder da sein.
Sie kommen also viel rum in Europa und auch in Übersee?
Ja, neben Europa gibt es auch Wettkämpfe in Kanada, Italien, Quatar, Dubai und Australien. Es werden auch viele Events in China und Japan veranstaltet, aber oft ist es zu teuer, uns einzufliegen. Die Chinesen arbeiten eben doch etwas billiger.
Am Ende des Wettkampfes werden die Skulpturen ja meist zerstört. Ist es schwierig die eigenen Werke einzureißen oder zu wissen, dass sie von jemand anderem abgebaut werden?
Wir haben hier auch schon eine meiner angefangenen Skulpturen kaputt gemacht. Leider stand sie an der falschen Stelle. Wir haben sie also eingerissen und am richtigen Platz wieder aufgebaut. Aber ansonsten werden die Skulpturen nicht von uns kaputt gemacht, sondern eben am Ende des Wettbewerbs oder der Ausstellungsdauer von den Ausrichtern. Mir reicht es aber auch Fotos von meinen Skulpturen zu haben. Das Schöne am Carven ist ja schließlich auch, dass die Kunst vergänglich ist. Wenn etwas immer besteht, wird es Normalität. Die Vergänglichkeit unserer Skulpturen macht sie besonders, weil man sie immer im Hier und Jetzt anschauen muss. Später sind sie einfach nicht mehr da.
Was stellt denn ihre Skulptur hier bei den Sandwelten dar? | ![]() |
Würden Sie die Sandwelten 2011 gerne noch einmal in Stuttgart ausrichten und organisieren?
Ja, ich würde gerne noch einmal hierher kommen. Stuttgart ist nett und der Killesberg Park ist ein sehr hübscher Veranstaltungsort. Schön wäre es natürlich, wenn das Areal dann ein wenig größer wäre und ein offeneres Thema gestellt werden würde. Und natürlich würde ich besseres Wetter fordern (lacht).
| Der britische Abenteurer David Mayer de Rothschild ist am 20. März in San Francisco am Fuße der Golden Gate Bridge in See gestochen. Die Randdaten seines Schiffs wissen zu beeindrucken: Der über 18 Meter lange Katamaran "Plastiki" besteht aus rund 12.500 wiederverwerteten Plastikflaschen. IWC Schaffhausen unterstützt die abenteuerliche Reise des Öko-Aktivisten. | ![]() |
Muss das Reisegepäck zum Outfit passen? Laut dem italienischen Taschenhersteller Piquadro ja. Das junge Unternehmen hat sich auf die Kreation von Reise- und Businessartikeln spezialisiert. | ![]() |
| Dass London eine Reise wert ist, weiß jeder. Was London abseits der Touristenattraktionen zu bieten hat, wissen wenige. Dass man inmitten des Großstadtchaos Klavier spielen kann, fast keiner. Die vom Künstler Luke Jerram ins Leben gerufene "Streetpiano" Tour ist sensationell. In großen Städten der Welt stehen auf belebten Plätzen und überfüllten Hotspots, an Brücken und auf Fähren, in Parks und nahe Museen Pianos. | ![]() |
